Zwei Wochen Erholung...

...an der deutschen und dänischen Küste!  (circa 240sm)

Genießen Sie zwei Wochen Urlaub in einem der schönsten Reviere der Welt. Kurze bis mittlere Tagesdistanzen, abwechslungsreich, für jeden etwas! Die Hafentage sind so gewählt, dass Sie diese gut dem Wetter anpassen können.

Tag 1: Heiligenhafen - Burg (Fehmarn)

11 Seemeilen - Peilung 71°

Heute geht die Reise los! Die Crew ist startklar! Raus aus der Box und ab in den Vorhafen. Fahren Sie hier einige Manöver unter Maschine und gewöhnen sich an Ihre Yacht. Nach dem Verlassen der Fahrrinne setzen Sie die Segel und machen sich auf den Weg Richtung Sundbrücke. Nach dem Fahrwasser Fehmarn Sund biegen Sie nach Backbord ab. In Burgtiefe finden Sie zahlreiche Plätze, auch in der Hochsaison. Der kleinere Stadthafen bietet weniger für die Kleinen, ist aber abends für die Erwachsenen interessanter. Toll Frühstücken mit Blick auf die Einfahrt können Sie morgen am Ende der Mohle im Cafe Sorgenfrei. Abends gibt es hier gerade im Sommer auch passende musikalische Untermalung.

Tag 2: Burg (Fehmarn) - Grömitz

22 Seemeilen - Peilung 208°

Vorbei an der östlichen Untiefe vor Dahmeshöved geht es heute nach Grömitz. Grömitz gilt als eines der luxeriöseren Städtchen an der deutschen Ostseeküste. Das merkt man auch daran, dass man hier in der Hochsaison ab und zu Probleme hat abends einen Platz für größere Yachten zu finden. Die Marina-Kneipe "Kompass" lädt zum gemütlichen Ausklang des tollen Segeltages. Auch das Steakhus in der Nähe ist zu empfehlen.

Tag 3: Grömitz - Travemünde

12 Seemeilen - Peilung 193°

Grob weiter in Richtung Süden machen Sie in Travemünde fest. Direkt neben der Passat, im Passathafen, suchen Sie sich einen Platz. Eine Besichtigung des alten Handelsschiffes lohnt sich! Wenn Sie mal auf die andere Uferseite möchten haben Sie mehrere Optionen. Das kostenlose Wassertaxi des Vereins können Sie am Stegende rufen. Erfragen Sie vorab, wie lange das Boot heute fährt. Es wird privat beziehungsweise vom Club betrieben. Die Priwallfähre Richtung Hafenausfahrt fährt die Nacht nicht durch. Für den Rückweg benötigen Sie dann eventuell die südlichere Fähre, die mit einem kleinen Fußmarsch verbunden ist.

Tag 4: Travemünde - Pötenitzer Wiek - Travemünde

1 Seemeilen - Peilung 180°

Ein Hafentag, ein Badetag, ankern in der geschützten Bucht. Machen Sie es vom Wetterbericht abhängig, ob Sie heute oder Morgen mal die Segel unten lassen. In der südlich gelegenen Pötenitzer Wiek können Sie Ruhe und Abgeschiedenheit genießen, obwohl in Sichtweite Frachter vorbei fahren. Bei weniger gutem Badewetter und guten Winden lassen Sie diesen Stop einfach aus. Die nächsten Destinationen versüßen auch ebenfalls ihren "lay day"!

Tag 5: Travemünde - Timmendorf / Poel

27 Seemeilen - Peilung 83°

Städtisches Ambiente gestern - heute mehr Natur! Nach einigen Stunden auf See, entlang der Küste, gelangen Sie zur Insel Poel in der Wismarer Bucht. Mit Blick Richtung Sundbrücke können Sie hier mit einem Glas Wein den Sonnenuntergang mit Blick Richtung Fehmarn Sund Brücke auklingen lassen. Alternativ wird auch gerne Wismar angelaufen.

Tag 6: Timmendorf (Poel) - Kühlungsborn

28 Seemeilen - Peilung 50°

Ihre Kinder haben sich ausgetobt, Ihre Crew hat den Abend genossen. Heute geht es weiter! Nach dem Verlassen der Fahrrinne setzen Sie die Segel und machen sich auf den Weg nach Kühlungsborn. Genießen Sie Ihren Abend im Feel Meer. Gerade am Wochenende spielen hier im Sommer oft Livebands in wundervollem Ambiente. Seit es das Feel Meer gibt, ist Kühlungsborn eine sehr beliebte Destination für Wochenendsegler geworden, die gerne auch mal mit einer kleineren Yacht riesige Boxen belegen. Der Hafenmeister hilft Ihnen, wenn Sie kurz in der Nähe des Kranes fest machen und ihn im 50m entfernten weißen Haus fragen. Meistens winkt er Ihnen bei der Ankunft auch schon zu und zeigt Ihnen ihren Platz.

Tag 7: Kühlungsborn - Rostock Hohe Düne

28 Seemeilen - Peilung 81°

Rostock Hohe Düne ist das heutige Tagesziel. Die sanitären Anlagen sind hier außergewöhnlich gut und für einzelne Segler der Hauptgrund hier fest zu machen. Das große Wellnesressort bietet zudem eine gute Auswahl an Lokalitäten. Die Versorgungsmöglichkeiten sind hier relativ spartanisch oder weit weg. Auf der anderen Uferseite hat am alten Hafen der "Seehund" die besten Cocktails, an Lokalitäten mangelt es hier jedenfalls keineswegs, sodass ihrer Abendgestaltung viele Alternativen zur Verfügung stehen. In der Strandlounge kommt karibisches Feeling auf, insbesondere an schönen Sommerabenden!

Tag 8: Hohe Düne Hafentag

Keine Seemeilen - 0 Peilung!

Viel zu viel Angebot für einen Abend. Rostock ist interessant. Doch jedem seinen Wunsch am Abend zu erfüllen wird bei einer mehrköpfigen Crew schwierig. Planen Sie gleich einen Tag mehr ein, damit jeder auf seine Kosten kommt. Einige fahren auch noch mal Richtung Warnow-Mündung zum Stadthafen. Geboten wird hier abends allerdings in der Nähe wenig jugendfreundliches. Die Fahrt dorthin und gegebenenfalls zurück ist das eher Interessante für einen ruhigen Tag unter Motor.

Tag 9: Rostock Hohe Düne - Gedser

25 Seemeilen - Peilung 346°

Auf nach Dänemark! Die Navigation wird heute leicht. Immer gerade aus - immer den Scandlines Fähren hinterher und auch entgegen. Vor Gedser setzt der Strom häufig recht stark. Vorhersagen hierfür finden sie beim BSH. Vom Yachthafen Gedsers aus haben Sie einen guten Blick auf den vorgelagerten Windpark Roedsand, der auf dem Radarbild wirklich sehr interessant aussieht! Der Sonenuntergang ist aber schöner!

Tag 10: Gedser - Rödby Havn

25 Seemeilen - Peilung 282°

Sowohl Gedser als auch Rödby Havn haben durch ihrer Fährhäfen früher wenig Charme verbreitet. Das hat sich in Gedser mit dem neuen Yachthafen ein wenig verbessert. In Rödby ist der Fährhafen im Nachbarbecken der kleinen Marina. Nur eben über die Mohle gelangen Sie in einer Minute an den weitläufigen Sandstrand. Eine dörfliche Schiffswerft in der Nähe und angenehme Grillplätze sorgen auch hier dafür, den Abend mit allen Crewmitgliedern zu genießen zu können. Wenn Sie morgens Brötchen holen wollen, müssen Sie gute 10 Minuten Richtung Rödby gehen. Dort finden Sie auch einen kleinen Supermarkt. Die dänischen Preise liegen weiterhin oberhalb der deutschen, sodass Sie hier eventuell nur örtliche Spezialitäten einkaufen. Für einige unserer Crews gehört die typisch dänische Leberpastete dazu. Das früher übliche kalte Tuborg Groen nach dem Anlegen kommt heutzutage ja meist aus dem eigenen Kühlschrank!

Tag 11: Rödby Havn - Nakskov

26 Seemeilen - Peilung 321°

Auf nach Nakskov! Ein sehr beliebtes Wochenendziel für Eigner mit Familie und auch Männercrews landen hier des Öfteren. Von Minigolf bis Disco sind hier zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gegeben. Die Einfahrt lässt schon ein wenig der Schönheit der dänischen Südsee erahnen.

Tag 12: Nakskov - Bagenkop

21 Seemeilen - Peilung 252°

Langeland hat seinen Namen nicht zu unrecht. Daher ist die nördliche Umrundung heute wohl ein wenig zu weit. Mit Kurs Keldsnor machen Sie sich auf die Reise nach Bagenkop. Direkt am Kap gibt es viele Steine, die auch nicht alle präzise in der Karte eingezeichnet sind. Ein bisschen Sicherheitsabstand ist hier ratsam. Der alte Fähranleger wurde umfunktioniert. Einige typisch skandinavische Ferienhäuser und ein Aussichtsturm sorgen für das passende Flair am Abend.

Tag 13: Bagenkop - Orth auf Fehmarn

21 Seemeilen - Peilung 144°

Nach dem Verlassen der Fahrrinne setzen Sie die Segel und machen sich auf den Weg zurück nach Deutschland. Im Fehmarn Sund angekommen geht es weiter mit der Orther Fahrrinne. Ob Sie hier ankern oder in den Yachthafen verlegen, werden Sie wahrscheinlich vom Wetter abhängig machen. Der Sonnenuntergang mit Blick Richtung Flügger Leuchtturm ist sowohl vom Hafen als auch von einem Ankerplatz aus immer wieder schön!

Tag 14: Orth - Heiligenhafen

7 Seemeilen - Peilung 220°

Heute geht es zurück zur Basis. Bei tollem Wetter nutzen Sie die Zeit im Fehmarn Sund. Einmal unter dem "Kleiderbügel" Fehmarn Sund Brücke durch wollen insbesondere die Kinder sowieso. Nach der östlichen Untiefentonne "Milchmann" bergen Sie die Segel und bereiten sich auf das Tanken vor. Ob an Backbord oder Steuerbord festgemacht wird, können Sie vor Ort entscheiden, je nach Wind und Verkehr. Der Tankwart wirkt wie ein typisch nordischer Seemann. Das ist er auch. Manchmal recht trocken wirkend, hat er aber von der Seefahrt sehr viel Ahnung und hilft Ihnen beim An- und Ablegen. Auf Nachfragen hat er auch meistens noch einen sinnvollen Tip für Sie!

 

Nach dem Tanken geht es zurück in Ihr Box. 

Wir hoffen, Sie hatten einen wundervollen Urlaub! Besuchen Sie uns bald wieder. Hier in Heiligenhafen oder einem unserer anderen Stützpunkte.

 

Ihr Team Ecosail

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